Philipp Staab

geboren 1983, ist seit 2019 Professor an der Humboldt Universität zu Berlin mit dem Lehrgebiet Soziologie der Zukunft der Arbeit.

Er studierte 2004-2008 Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie an den Universitäten Kassel und Paris X, Nanterre. Von 2008 bis 2016 war Staab wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, 2013 promovierte er mit einer Arbeit zum Thema "Macht und Herrschaft in der Servicewelt", danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Makrosoziologie der Universität Kassel (Heinz Bude), als permanent Fellow am Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit in Berlin sowie bis Ende 2018 als Gastprofessor in St. Gallen.

Zu seinen Monographien und Herausgeberschaften zählen: Falsche Versprechen. Wachstum im digitalen Kapitalismus, Hamburger Edition 2016; Kapitalismus und Ungleichheit. Die neuen Verwerfungen, Campus 2016 (Co-Herausgeber mit Heinz Bude).

Die Arbeitsschwerpunkte des Autors sind Wandel der Arbeitswelt, Wirtschaftssoziologie, Digitalisierung, soziale Sicherung und soziale Ungleichheit.

Philipp Staabs Werk Digitaler Kapitalismus (s. Cover links oben) ist 2019 im Suhrkamp Verlag erschienen. Für dieses Werk ist dem Autor der Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik 2021 verliehen worden. Der Titel ist in der 3. Auflage lieferbar. Eine englischsprachige Ausgabe und koreanische Lizenz folgen.

Ende 2022 ist das neue Buch von Philipp Staab in der edition suhrkamp herausgekommen: Anpassung - Leitmotiv der nächsten Geselschaft (s. Cover links unten). Dieses Sachbuch hat die Jury von u. a. Die Welt, RBB Kultur, ORF-Radio Österreich 1 zu den "zehn Monatsbesten" im Februar 2023 gewählt.

Weitere Informationen unter www.philippstaab.de


Stand: 31. 1. 2023