Claudia Pinl

geboren 1941, studierte Politikwissenschaft in den USA mit einem Abschluss als Diplom-Politologin an der FU Berlin. 1968 erhielt sie ihre erste Stelle als Redakteurin der „Gewerkschaftlichen Monatshefte“, die der DGB-Bundesvorstand in Düsseldorf herausgab.

Es war die Zeit der „außerparlamentarischen Opposition“ und bald auch der Frauenbewegung, bei der Claudia Pinl aktiv mitwirkte. In den siebziger Jahren war sie „feste“ und „freie“ Hörfunk-Mitarbeiterin, hauptsächlich für den WDR mit dem Schwerpunkt „Frauenerwerbsarbeit“. Nach einem Intermezzo als Bonner Korrespondentin der „taz“ folgten fünf Jahre als Fraktionsreferentin der Grünen im Bundestag, zuständig für den „Arbeitskreis Frauenpolitik“ und dort wiederum für den Bereich „Erwerbsarbeit und Nichterwerbsarbeit von Frauen“. Seither ist Claudia Pinl als Dozentin, Journalistin und Buchautorin tätig.

Buch-Veröffentlichungen:

* Das Arbeitnehmerpatriarchat. Die Frauenpolitik der Gewerkschaften. Köln 1977 (Kiepenheuer & Witsch)

* Julia Bähr (Pseud.), Klatschmohn. Eine Geschichte aus der Frauenbewegung. Köln 1984 (Kiepenheuer & Witsch)

* Zwischen Rotation und Routine. Die Grünen im Bundestag. (Mit Brigitte Jäger), Köln 1985 (Kiepenheuer & Witsch)

* Vom kleinen zum großen Unterschied. „Geschlechterdifferenz“ und konservative Wende im Feminismus. Hamburg 1993 (Konkret Literatur Verlag)

* Das faule Geschlecht. Wie Männer es schaffen, Frauen für sich arbeiten zu lassen. Frankfurt 1994 (Eichborn Verlag)

* Männer können putzen. Strategien gegen die Tricks des faulen Geschlechts. Frankfurt 1997 (Eichborn Verlag)

* Männer lassen arbeiten. 20 faule Tricks, auf die Frauen am Arbeitsplatz hereinfallen. Frankfurt 2000 (Krüger Verlag)

* Das Biedermeier-Komplott. Wie Neokonservative Deutschland retten wollen. Hamburg 2007 (Konkret Literatur Verlag)

* Ehrenamt: Neue Erfüllung, neue Karriere. Wie sich Beruf und öffentliches Ehrenamt verbinden lassen. Regensburg 2010 (Walhalla Fachverlag)

Ihre neueste Publikation hat die "Lückenbüßerpolitik" zum Thema und erschien im Nomen Verlag: Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit (s. Cover links).

Ein neues Buch über die Goodwill-Ökonomie ist in Planung.

Themen:

Gesellschaft, Gender

Die Autorin ist auf diesen Gebieten für Auftragsarbeiten und konkrete Buchprojekte ansprechbar.


Stand: 15. 11. 2016