Jutta Jacobi

geb. 1955, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in München und schrieb ihre Magisterarbeit über „Sprachskepsis und Sprachkritik bei Arthur Schnitzler“. Nach einem Volontariat bei der Münchener „Abendzeitung“ und den Erfahrungen in einer Zeitungsredaktion entstand ihre Dissertation über „Reporter, Dichter, Literaten. Zum schriftstellerischen Selbstverständnis im Journalistenmotiv bei Kraus, Kisch, Werfel“. Parallel begann sie, freiberuflich für Zeitungen und ARD-Radiosender zu schreiben – u. a. Buchrezensionen für die „Süddeutsche Zeitung“.

Seit 1989 lebt Jutta Jacobi in Hamburg und arbeitet für den NDR. Für ihr erstes Feature „Ein Kind lernt sprechen“ begleitete sie die Sprachentwicklung ihres Sohnes mit dem Mikrofon – bis zum ersten Wort. 1997 erforschte sie die eigene Familiengeschichte: „Geschichten der Jacobi-Tonwerke 1860 bis 1997. Ein Familienalbum“. Aus der Featurearbeit entstanden gelegentlich Bücher. 2001 unternahm sie zusammen mit Julia Solovieva eine Reise nach Udmurtien, die vor dem Ural gelegene Waffenschmiede Russlands. Nach dem Feature „Auf der Straße der ungetauften Udmurten“ schrieben sie gemeinsam den Kriminalroman „Katias Zorn“ (Europa Verlag 2003).

2002 zog Jutta Jacobi mit ihrem Ehemann, dem NDR-Fernsehjournalisten und Buchautor Tilmann Bünz, und ihren Kindern für fünf Jahre nach Stockholm. Einem NDR-Feature über Zarah Leander folgte die Biografie „Leben einer Diva“ (Hoffmann und Campe); eine Taschenbuchausgabe wurde Ende 2014 von btb verlegt (s. Cover links oben).

Im Herbst 2014 ist von der Autorin die Wiener Familiengeschichte über Die Schnitzlers im Residenz Verlag erschienen, wovon die Taschenbuchausgabe wieder bei btb (s. Cover links unten) verlegt wurde.

Die Autorin bereitet parallel zu einem Featur ein neues Buchprojekt vor.

Themen:

Kultur, Musik, Biografien

Die Autorin ist auf diesen Gebieten für Auftragsarbeiten und konkrete Buchprojekte ansprechbar.


Stand: 7. 6. 2017